Vilsbiburg in Niederbayern

Vilsbiburg ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Landshut. Sie erhielt ihren Namen durch den Fluss Vils, an dem sie liegt.

Geschichte

Um 1000 n.Chr. findet sich in einer Beschreibung die erste Erwähnung des Ortes als Dorf Pipurch. 1308 wird Vilsbiburg erstmals als Markt und gleichzeitig Stadt benannt, hatte also damals wohl schon sowohl Markt- als auch Stadtrechte. Vilsbiburg war später Pflegamt und gehörte zum Rentamt Landshut des Kurfürstentums Bayern, es besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1929 wurde die Marktgemeinde Vilsbiburg offiziell zur Stadt erhoben.

Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Vilsbiburg dem Landkreis Landshut zugeordnet. 1978 wurden die ehemaligen Gemeinden Frauensattling, Gaindorf, Haarbach, Seyboldsdorf und Wolferding nach Vilsbiburg eingemeindet.

Bekannt ist Vilsbiburg durch die katholische Wallfahrtskirche Maria Hilf, die auf einer Kapelle aus dem Jahr 1686 besteht, in der eine kretische Ikone von Maria, der Mutter von der immerwährenden Hilfe, aus dem 14. Jahrhundert Aufnahme fand. Nach und nach entwickelte sich dorthin eine überregional bekannte und vor allem durch die Kapuziner verbreitete Maria-Hilf-Wallfahrt.

Informationen erteilt:


Stadt Vilsbiburg
Stadtplatz 26
84137 Vilsbiburg

Tel:  08741/305-0
Fax: 08741/305-555

E-Mail: Information-Vilsbiburg(at)Niederbayern.Bayern-online.de

 

Teilen: